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Xurxo Núnez begleitet seinen Bruder Carlos seit Jahren auf dessen Tourneen rund um die Welt.  
Als Percussion-Spezialist   fühlt er sich sowohl  am Schlagzeug zuhause und ist zudem ein exzellenter Bodhrán-Spieler, der vorrangig  die Brendan White Bodhrán spielt, die unter irischen Musikern einen hervorragenden Ruf besitzt. Inzwischen legendär  ist sein Trommel-Solo – meist auf einem Flightcase, mal auf einem Barhocker oder was ihm sonst unter die Sticks gerät - das in den live Konzerten regelmäßig stürmische Ovationen und atemloses Staunen beim begeisterten Publikum hervorruft.   

„Bereits mit 3 Jahren wollte ich Musik machen, also wünschte ich mir eine Trommel – meine Eltern schenkten mir eine und ich weinte, denn es war nur eine Spielzeugtrommel. Ich wollte eine  richtige. Sie hatten mich einfach nicht ernst genommen“ erinnert sich der 28jährige. 

Xurxo studierte noch Musik, als er nebenher bereits seinen Bruder  auf Tourneen begleitete.  „Ich werde Carlos ewig dankbar sein, dass er mich auf meinem Weg in jeglicher Hinsicht unterstützt hat.  Er gab mir die Möglichkeit, ihn auf seinen Konzerten zu begleiten und Mitglied seiner Band zu werden. Ich erinnere mich, dass ich als Kind mit den Fäusten an seine Tür hämmerte, aber ließ mich nie herein, wenn er übte. Später öffnete sich seine Tür für mich.“

Neben seinem außerordentlichen Talent als Percussionist, wo er sich in allen rhythmischen Genres zuhause fühlt,  beherrscht er ebenso das Piano/Keyboard und spielt hervorragend Akustikgitarre. Zudem gehört seine Leidenschaft  dem Experimentieren im Tonstudio, er lernte zu programmieren, Musik zu produzieren und ist bei Studioaufnahmen für den Sound und zuständig.  Sein großer Traum ist ein eigenes Tonstudio.

„Ich habe mit großartigen Musikern, Produzenten und Technikern zusammen gearbeitet, erlebte mystische Augenblicke vor Publikum und arbeitete in traumhaften Tonstudios überall auf der Welt, Dinge, die ich mir nie hätte vorstellen können. Ich habe gelernt, dass es Verbindungen zwischen anderen Kulturen und der Kultur gibt, aus der wir kommen.“

                                                                                                                                    

           

   (in Teilen Auszüge eines Interviews der Faro de Vigo vom 22.08.07)

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